Bundespräsidentenwechsel

Der Vorsitzende des EAK Niederrhein erklärt:
„Ich freue mich sehr über die Nominierung Joachim Gaucks für das Amt des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland.
Joachim Gauck ist in seiner ganzen Persönlichkeit geprägt durch sein Selbstverständnis als evangelischer Christ, das er als Pfarrer in der antichristlich eingestellten Gesellschaft der DDR mit Mut und Überzeugungskraft zum Ausdruck gebracht hat. Dabei ist er nicht den zweifelhaften Weg einer angepaßten 'Kirche im Sozialismus' mitgegangen, sondern konsequent für die Freiheit eingetreten.
Der EAK der CDU NRW hat sich daher erfolgreich darum bemüht, Joachim Gauck im Anschluß an dessen Tätigkeit als Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen für eine Veranstaltung zu gewinnen. Gauck hat dem EAK daraufhin am 28. Oktober 2000 auf der Landesdelegiertenkonferenz in Recklinghausen einen überzeugenden Vortrag gehalten. Mit seiner Betonung christlich verantworteter Freiheit steht Joachim Gauck in exemplarischer Weise für die Werte, die der EAK vertritt.
Nach wochenlangen, nicht immer fairen Negativmeldungen über den bisherigen Amtsinhaber wurde es Zeit für eine personelle Erneuerung der Staatsspitze. Dies ist auch im Ausland so gesehen worden. Es ist besonders erfreulich, daß die anschließende Debatte um die Neubesetzung des Amtes mit einem parteipolitisch unabhängigen, den vom EAK vertretenen Inhalten nahestehenden Kandidaten nun recht schnell zu einem überzeugenden Abschluß gebracht worden ist".