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Resolution zur Berufsschule
Der EAK der CDU im Bezirk Niederrhein begrüßt die Bemühungen der Landesregierung, das Angebot an Lehrstellen zu erhöhen, um dadurch möglichst allen ausbildungsfähigen Jugendlichen die Voraussetzung für die Aufnahme einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit zu geben.
Dabei ist sich der EAK der Belastungen der ausbildenden Betriebe und der wirtschaftlichen Probleme deutscher Unternehmen wohl bewußt. Er hält allerdings das bewährte duale System der Berufsausbildung für einen der noch vorhandenen Vorzüge des Standortes Deutschland. Aufgrund seiner Qualität hat das System eine Vielzahl von Nachahmungen gefunden. In Deutschland ist es daher uneingeschränkt erhaltenswert. Innerhalb des dualen Systems kommt der Institution der Berufsschule zugleich eine allgemeinbildende Bedeutung zu. Denn die berufsbildenden Schulen haben in einer zunehmend differenzierten Gesellschaft in nicht-akademisch gebildeten Kreisen für hinreichende Kenntnisse in den Bereichen
- der staatlich-gesellschaftlichen Ordnung,
- der Wertorientierung und
- der Kommunikation
zu sorgen und hierdurch Entfremdungsprozessen vorzubeugen. Auch der Sport stellt aufgrund seiner Ausgleichs- und Integrationsfunktion ein unverzichtbares Element dieses Bildungsauftrages dar.
Durch ihre hierauf bezogenen Angebote leistet die Berufsschule erstens einen Beitrag zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen. Dieser ist auch deshalb als wesentlich anzusehen, weil die Berufsschüler mit dem Verlassen der allgemeinbildenden Schulen in einen neuen Lebensabschnitt treten, in dem sie sich mit neuen Fragen und Konflikten konfrontiert sehen. Zum zweiten hat die Berufsschule vor diesem individuellen Hin¬tergrund zugleich eine unverzichtbare Funktion für die Stabilisierung der Gesellschaft insgesamt.
Schließlich kommt dem Berufsschulunterricht in den allgemeinbildenden Fächern auch eine langfristige berufsrelevante Komponente zu, da er insbesondere hinsichtlich der notwendigen Flexibilität des Denkens und der sprachlichen Kompetenz Voraussetzungen für ein lebenslanges Lernen zu schaffen oder zu verbessern hat.
Angesichts der demographischen Entwicklung ist ein besonders sorgfältiger Umgang mit den verfügbaren Humanressourcen geboten. Deshalb ist die optimale Ausbildung heutiger Jugendlicher eine volkswirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Notwendigkeit.
Aus diesen Gründen hält der EAK der CDU es für erforderlich
- die Unterrichtszeiten an Berufsschulen keinesfalls zu kürzen;
- die allgemeinbildenden Fächer „Deutsch/Kommunikation“, „Politik/Gesellschaftslehre“, „Religionslehre“ und „Sport/Gesundheitsförderung“ in ihrer Bedeutung zu erkennen und uneingeschränkt zu erhalten.
Zur Erreichung dieses Zieles sind hinsichtlich der Unterrichtszeit flexible Gestaltungen unter Berücksichtigung betrieblicher und pädagogisch-didaktischer Belange anzustreben, für die bereits unterschiedliche Modelle existieren. Die Kosten der Ausbildung sind über die Höhe der Ausbildungsvergütungen durch die Tarifpartner marktgerecht zu regulieren. Diese Frage darf nicht zu einer willkürlichen Reduzie¬rung schulischer Bildungsinhalte führen. Der EAK sieht es vielmehr als wesentliche Aufgabe der politischen Entscheidungsträger an, die Berufsschulen mit ihrem Bildungsauftrag gegen konkurrierende Interessen zu sichern.
- der staatlich-gesellschaftlichen Ordnung,
- der Wertorientierung und
- der Kommunikation
zu sorgen und hierdurch Entfremdungsprozessen vorzubeugen. Auch der Sport stellt aufgrund seiner Ausgleichs- und Integrationsfunktion ein unverzichtbares Element dieses Bildungsauftrages dar.
Durch ihre hierauf bezogenen Angebote leistet die Berufsschule erstens einen Beitrag zur individuellen Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen. Dieser ist auch deshalb als wesentlich anzusehen, weil die Berufsschüler mit dem Verlassen der allgemeinbildenden Schulen in einen neuen Lebensabschnitt treten, in dem sie sich mit neuen Fragen und Konflikten konfrontiert sehen. Zum zweiten hat die Berufsschule vor diesem individuellen Hin¬tergrund zugleich eine unverzichtbare Funktion für die Stabilisierung der Gesellschaft insgesamt.
Schließlich kommt dem Berufsschulunterricht in den allgemeinbildenden Fächern auch eine langfristige berufsrelevante Komponente zu, da er insbesondere hinsichtlich der notwendigen Flexibilität des Denkens und der sprachlichen Kompetenz Voraussetzungen für ein lebenslanges Lernen zu schaffen oder zu verbessern hat.
Angesichts der demographischen Entwicklung ist ein besonders sorgfältiger Umgang mit den verfügbaren Humanressourcen geboten. Deshalb ist die optimale Ausbildung heutiger Jugendlicher eine volkswirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Notwendigkeit.
Aus diesen Gründen hält der EAK der CDU es für erforderlich
- die Unterrichtszeiten an Berufsschulen keinesfalls zu kürzen;
- die allgemeinbildenden Fächer „Deutsch/Kommunikation“, „Politik/Gesellschaftslehre“, „Religionslehre“ und „Sport/Gesundheitsförderung“ in ihrer Bedeutung zu erkennen und uneingeschränkt zu erhalten.
Zur Erreichung dieses Zieles sind hinsichtlich der Unterrichtszeit flexible Gestaltungen unter Berücksichtigung betrieblicher und pädagogisch-didaktischer Belange anzustreben, für die bereits unterschiedliche Modelle existieren. Die Kosten der Ausbildung sind über die Höhe der Ausbildungsvergütungen durch die Tarifpartner marktgerecht zu regulieren. Diese Frage darf nicht zu einer willkürlichen Reduzie¬rung schulischer Bildungsinhalte führen. Der EAK sieht es vielmehr als wesentliche Aufgabe der politischen Entscheidungsträger an, die Berufsschulen mit ihrem Bildungsauftrag gegen konkurrierende Interessen zu sichern.